Endlich wissen, was da krabbelt.
Auf dem Naturfeld ist ständig etwas unterwegs. Eine kostenlose App erkennt es auf dem Foto und sagt dir, wie es heißt – sie läuft im Browser, es ist nichts zu installieren. Und wenn du magst, wächst dein Fund in die Artenliste unseres Feldes hinein.
- Kostenlos
- Ohne Vorwissen
- Ohne Installation
- Ab 15 Minuten
- Wann du magst
Gerade jetzt: die Gottesanbeterin. Wer nicht nur schauen, sondern etwas Bestimmtes suchen möchte: Auf dem Feld wurde sie gesehen – ein handtellergroßes Tier, das reglos an einem Halm sitzt und den Kopf mitdreht, wenn man näher kommt. 2026 wird sie in Deutschland so oft gemeldet wie noch nie.
Es ist der Moment, in dem das Handy den Namen sagt.
Du erkennst, was du siehst.
Foto machen, Name lesen. Der Moment, in dem das Handy sagt, wie das Tier heißt, ist der eigentliche Grund für die ganze Sache.
Eine halbe Stunde, in der du nur schaust.
Stehenbleiben an einer Blüte und warten, was kommt. Allein ist das genauso gut wie zu zweit – und es ist erstaunlich, wie schnell die halbe Stunde vergeht.
Beim nächsten Mal erkennst du sie wieder.
Fünf Arten, die du danach dein Leben lang auseinanderhältst. Das geht schneller, als man denkt – und es ist der Teil, den die meisten unterschätzen.
Dein Fund bleibt.
Was du meldest, steht dauerhaft im Gebietsporträt und wird an GBIF weitergegeben, die internationale Datenbank für Biodiversitätsdaten.
Für wen ist das? Für alle, denen Suchen und Ausmalen zu wenig ist – ab etwa zehn Jahren und nach oben offen. Ältere Kinder und Jugendliche machen das oft selbst, Jüngere fotografieren und ein Erwachsener trägt den Fund ein. Und wenn ihr als Familie kommt: Die Kleinen sind mit der Stempelkarte ein bis zwei Stunden beschäftigt – ihr habt in derselben Zeit etwas Eigenes, statt danebenzustehen.
Drei Schritte, und der erste kostet nichts als einen Blick.
-
App aufrufen
Die Bestimmungs-App kommt von NABU|naturgucker, dem Meldeportal des NABU für Naturbeobachtungen. Sie läuft im Browser, du musst nichts installieren und brauchst zum Bestimmen kein Konto.
-
Foto machen
Die Bilderkennung schlägt dir vor, was du da vor dir hast.
-
Fund eintragen
Dafür brauchst du einmalig ein kostenloses Konto bei NABU|naturgucker. Name und E-Mail genügen; sie werden gebraucht, damit deine Fotos dir zugeordnet bleiben und Forschende bei Bedarf nachfragen können. Als Gebiet wählst du dann unseres aus.
Zur Bestimmungs-App von naturgucker (öffnet in einem neuen Tab) Sie trägt noch den Namen „NABU Insektensommer“ – die Zählaktion dahinter ist beendet, die App bleibt ganzjährig nutzbar.
Wenn es hakt, frag am Kiosk. An jedem Öffnungstag ist jemand da, der dir beim Einrichten hilft – auch beim Konto, wenn du das lieber vor Ort machst. Du musst dich mit nichts allein herumschlagen.
Einmal anmelden, dann nie wieder. Das Bestimmen geht ohne alles. Erst wenn du einen Fund dauerhaft festhalten willst, braucht das Meldeportal einen Namen und eine E-Mail-Adresse – damit erkennbar bleibt, wem die Fotos gehören und wer die Beobachtung gemacht hat. Zwei Minuten, kostenlos. Am besten zu Hause, dann bist du hier sofort startklar.
Das Feld führt Buch – und du schreibst mit.
Die Liste steht noch am Anfang – was bedeutet, dass hier gerade fast alles zum ersten Mal gefunden wird.
Unser Gebiet heißt „naturfeld-erleben". Beim Eintragen wählst du es aus – angelegt ist es schon, du musst nichts einrichten.
Manche Arten fehlen darin noch. Vielleicht findest du eine davon.
Im Mai ist anderes unterwegs als im August.
Du kannst dabei nichts falsch machen.
Das ist der Normalfall, und es ist kein Hindernis. Die App erkennt die Art für dich – du musst nichts wissen, um anzufangen. Nach dem dritten Besuch erkennst du die häufigsten von allein wieder, und das ist der eigentliche Gewinn.
Sogar besonders. Die meisten, die Naturbeobachtungen melden, sind allein unterwegs. Man braucht dafür niemanden, der mitmacht – eine Blüte, ein Handy und ein bisschen Geduld reichen. Und weil das Feld klein und ruhig ist, steht man dabei nicht im Weg.
Das ist eingeplant. Beim Melden gibst du an, wie sicher du dir bist, und unsichere Angaben sind ausdrücklich erlaubt. Lieber eine Beobachtung mit Fragezeichen als gar keine.
Eine Beobachtung ist eine Beobachtung. Auch „eine Fliege, Samstagnachmittag, am Totholzhaufen" ist ein gültiger Fund und steht danach genauso in der Liste wie alles andere.
Nein. Es gibt keine Vorgabe zur Dauer und keine zur Methode. Du bleibst so lange stehen, wie du möchtest – fünfzehn Minuten reichen völlig.
Zum Bestimmen nicht, zum Melden schon – einmalig und kostenlos. Das Portal verlangt dabei den echten Namen, damit erkennbar bleibt, wem die Fotos gehören und wer die Beobachtung gemacht hat. Am besten erledigst du das in zwei Minuten zu Hause, dann bist du auf dem Feld sofort startklar. Wer es vor Ort machen will: Am Kiosk helfen wir dir dabei.
Ab etwa zehn Jahren macht es die meisten Kinder selbst, und nach oben gibt es keine Grenze – wer Naturbeobachtungen meldet, hat im Schnitt mit fünfzehn damit angefangen. Jüngere fotografieren mit Begeisterung mit, und ein Erwachsener trägt den Fund ein. Für ein eigenes Konto braucht es unter 18 Jahren das Einverständnis der Eltern; ohne eigenes Konto geht es aber genauso, dann läuft die Meldung eben über das der Eltern.
Dann ist das hier das Richtige. Suchbilder und Ausmalvorlagen sind für Kinder ab vier gemacht – Insekten zu bestimmen ist etwas anderes: Es gibt keine vorgegebene Lösung, die App irrt sich auch mal, und was gefunden wird, steht danach in einer echten Datenbank. Das trägt deutlich weiter als ein Stempel.
Sie stehen im Gebietsporträt unseres Feldes und sind dort für alle einsehbar. Außerdem werden sie an GBIF weitergegeben, die internationale Datenbank für Biodiversitätsdaten. Dein Fund bleibt damit dauerhaft auffindbar.
Nein. Die App ist kostenlos, das Konto ist kostenlos, der Besuch ist kostenlos. Es gibt nichts zu buchen und nichts abzuschließen.
Die App braucht eine Internetverbindung, weil die Bilderkennung nicht auf dem Handy läuft. In der Nähe des Kiosks ist der Empfang am besten. Wenn es gar nicht klappt: Fotografiere einfach mit der normalen Kamera und bestimme die Bilder später zu Hause – der Zeitpunkt der Aufnahme bleibt ja am Foto.
Über Insekten in der Fläche ist erstaunlich wenig bekannt.
Wo welche Art vorkommt, lässt sich nicht aus dem Schreibtisch heraus feststellen – dafür braucht es Beobachtungen von vielen einzelnen Orten. Genau diese Lücke füllen Meldeportale. Was du hier einträgst, landet in derselben Datenbank, mit der auch Forschende arbeiten.
Das Meldeportal dahinter ist NABU|naturgucker. Die Beobachtungen werden dort veröffentlicht und an GBIF weitergegeben, die internationale Datenbank für Biodiversitätsdaten.
Für dieses Feld kommt etwas dazu: Es war bis vor Kurzem ein Acker. Was auf einer Ackerfläche lebt, ist überschaubar. Die Artenliste zeigt über die Jahre, was die Umwandlung bewirkt – und das ist eine Antwort, die man nicht schätzen muss, sondern nachlesen kann. Wie aus dem Acker ein Naturfeld wird
Und wenn der Nachmittag noch nicht vorbei ist?
Das Naturfeld ist klein und steht am Anfang – nach ein bis zwei Stunden hat man es gesehen. Was es drumherum sonst noch gibt:
- Fußballminigolf nebenan Grenzt direkt ans Naturfeld. Für alle, denen Schauen und Suchen zu ruhig ist, ist das hier das Naheliegendste – es ist allerdings ein eigener Betrieb und kostet Eintritt. www.fumingo.de (öffnet in einem neuen Tab)
- Bahnhof Lübs Fünf Gehminuten entfernt, an der Strecke zwischen Magdeburg und Dessau. Hierher und wieder weg geht also auch ohne Auto.
- Elberadweg Rund vier Kilometer entfernt, mit dem Rad etwa 15 Minuten – falls der Ausflug ohnehin auf zwei Rädern läuft.
Fumingo ist der Nachbar: Ihm gehört das Minigolf, und er betreibt den Kiosk, an dem unser Spielmaterial ausliegt. Außerdem fördert er das Naturfeld – das gehört zur Auskunft dazu. Kostenlos und ohne Anmeldung ist hier nur das Feld selbst.
Am schönsten ist das mit einer echten Blüte davor.
Am Wochenende ist geöffnet und der Eintritt ist frei. Anmelden musst du dich für den Besuch nicht.