Zum Inhalt springen
Unser Projekt

Vom Acker zum Naturfeld.

Die Fläche verändert sich nicht durch Zuschauen allein. Wir entwickeln sie Schritt für Schritt zu einem vielfältigeren Lebensraum.

Naturfeld mit hohen Gräsern, Wildpflanzen und Gehölzen am Rand
Unsere Geschichte

Die Natur kam zurück. Nur anders, als wir gehofft hatten.

Trockener, verdichteter Ackerboden mit Pflanzenresten und ersten kleinen grünen Trieben
Am Anfang stand ein trockener, beanspruchter Ackerboden.

Diese Fläche war früher Ackerland. Dann haben wir sie einige Jahre sich selbst überlassen – in der Hoffnung, dass aus der Ruhe von allein ein vielfältiger Lebensraum entsteht. Die Natur kam zurück. Doch die Spuren der früheren Nutzung waren stärker, als wir erwartet hatten: Hohe Gräser, Brennnesseln und Ackerdisteln breiteten sich aus und ließen vielen zarteren Pflanzen kaum Platz.

Deshalb schauen wir nicht einfach nur zu. Wir stehen noch ganz am Anfang und arbeiten derzeit am ersten Naturmodul. Schritt für Schritt sollen weitere kleine Lebensräume folgen: Käferkeller und Trockenmauern, Totholzbereiche und Sandarien, Wildpflanzenflächen und kleine Naturinseln. So bekommt die Fläche nach und nach mehr Raum für Insekten und Pflanzen.

Naturschutz bedeutet für uns manchmal aktives Helfen: aufmerksam, geduldig und mit Respekt vor dem, was bereits da ist.

Für die nächsten Schritte geplant

Was hier entstehen soll

  • Käferkeller und Totholz Verstecke und Lebensraum für Käfer und andere kleine Helfer.
  • Trockenmauern Sonnige Spalten und Rückzugsorte für wärmeliebende Arten.
  • Sandarien Offene Sandflächen, auf denen bodennistende Wildbienen Raum finden.
  • Wildpflanzen und Naturinseln Kleine Flächen, die Nahrung bieten und neue Vielfalt entstehen lassen.

Die gleichen Module – nur kleiner, bei dir im Garten

Die Fläche heute

Vom Acker zur Artenvielfalt.

Vier Blicke auf den Ausgangspunkt unseres Projekts: eine Fläche, deren Veränderung gerade erst beginnt.
Weite ehemalige Ackerfläche mit hohen Gräsern und einzelnen Brennnesseln
Noch dominieren hohe Gräser.
Hohe Wiese mit ersten unterschiedlichen Wuchsstrukturen am Feldrand
Erste Strukturen und Unterschiede entstehen.
Überwachsene Fläche mit einem schmalen offenen Bereich zwischen den Gräsern
Kleine Wege und offene Bereiche verändern die Fläche.
Freigelegte Fläche zwischen hohen Gräsern, auf der zukünftige Naturmodule entstehen
Hier entstehen zukünftige Naturmodule.

Die gleichen Module – nur kleiner, bei dir im Garten.

Käferkeller, Sandarium oder Totholzhaufen brauchen kein Feld. Eine sonnige Ecke reicht, manchmal sogar ein Balkonkasten.