Vom Acker zum Naturfeld.
Die Fläche verändert sich nicht durch Zuschauen allein. Wir entwickeln sie Schritt für Schritt zu einem vielfältigeren Lebensraum.
Die Natur kam zurück. Nur anders, als wir gehofft hatten.
Diese Fläche war früher Ackerland. Dann haben wir sie einige Jahre sich selbst überlassen - in der Hoffnung, dass aus der Ruhe von allein ein vielfältiger Lebensraum entsteht. Die Natur kam zurück. Doch die Spuren der früheren Nutzung waren stärker, als wir erwartet hatten: Hohe Gräser, Brennnesseln und Ackerdisteln breiteten sich aus und ließen vielen zarteren Pflanzen kaum Platz.
Deshalb schauen wir nicht einfach nur zu. Wir stehen noch ganz am Anfang und arbeiten derzeit am ersten Naturmodul. Schritt für Schritt sollen weitere kleine Lebensräume folgen: Käferkeller und Trockenmauern, Totholzbereiche und Sandarien, Wildpflanzenflächen und kleine Naturinseln. So soll die Fläche nach und nach mehr Raum für Insekten und Pflanzen bekommen.
Naturschutz bedeutet für uns manchmal aktives Helfen: aufmerksam, geduldig und mit Respekt vor dem, was bereits da ist.
- Käferkeller und Totholz Verstecke und Lebensraum für Käfer und andere kleine Helfer.
- Trockenmauern Sonnige Spalten und Rückzugsorte für wärmeliebende Arten.
- Sandarien Offene Sandflächen, auf denen bodennistende Wildbienen Raum finden.
- Wildpflanzen und Naturinseln Kleine Flächen, die Nahrung bieten und neue Vielfalt entstehen lassen.
Vom Acker zur Artenvielfalt
Vier Blicke auf den Ausgangspunkt unseres Projekts: eine Fläche, deren Veränderung gerade erst beginnt.